https://a.storyblok.com/f/180781/1584x1067/9adb3672fa/artboard-1-copy.webp
https://a.storyblok.com/f/180781/498x523/c72c1a3bfc/cotton.webp

Nachdem wir mit der Realität des konventionellen Baumwollanbaus konfrontiert wurden, war der nächste Schritt klar: Die Veränderung musste an der Quelle beginnen.

1999 - Die Oro-Blanco-Initiative

1999 begann Solidaridad gemeinsam mit einer Gruppe von Baumwollbauern in Peru, einen neuen Weg des Baumwollanbaus zu erforschen. Was wie eine einfache Faser erschien, war Teil eines Systems, das auf schädlicher, synthetischer und verschwenderischer Produktion basierte. Dies aus nächster Nähe zu erleben, hinterließ einen tiefen Eindruck.

Diese Zusammenarbeit wurde als Oro Blanco bekannt, Spanisch für „Weißes Gold.

Baumwolle war für viele Gemeinschaften in der Region eine essenzielle Einkommensquelle. Doch konventionelle Anbaumethoden waren stark abhängig von Pestiziden und instabilen Marktpreisen, die den Bauern oft kaum Sicherheit boten.

Die Oro-Blanco-Initiative hatte das Ziel zu zeigen, dass Baumwolle auch anders angebaut werden kann.

Die Bauern begannen, auf Bio-Baumwolle umzustellen, verzichteten auf schädliche Pestizide und arbeiteten auf eine Weise, die sowohl den Boden als auch ihre eigene Gesundheit schützte.

Es war ein Wandel: weg von extraktiver Landwirtschaft hin zu einer natürlicheren Art, mit der Natur zu arbeiten.

Eine radikale Idee damals

Heute werden Gespräche über Bio-Baumwolle und fairen Handel immer häufiger. Doch in den späten 1990er-Jahren war dieser Ansatz alles andere als selbstverständlich.

Bio-Baumwolle war selten, und die Branche zeigte wenig Bereitschaft zur Veränderung. Dennoch gingen die an Oro Blanco beteiligten Bauern diesen Weg weiter. Sie bewiesen, dass Baumwolle auch anders angebaut werden kann.

https://a.storyblok.com/f/180781/1710x2227/c9c1845bbf/scan-5-copy.webp