Wenn die Veränderung nicht von innen kommen würde, musste sie von außen aufgebaut werden.
Das Oro-Blanco-Projekt hatte etwas Wichtiges bewiesen. Baumwolle kann anders angebaut werden:
Biologisch.
Ohne schädliche Pestizide.
Mit Respekt für Mensch und Land.
Doch ein entscheidendes Element fehlte noch:
ein Markt
Eine andere Entscheidung
Die Baumwolle war da. Aber die Industrie war noch nicht bereit, sich mit ihr zu bewegen. Warten war also keine Option mehr.
Da bestehende Marken den Wert noch nicht erkannten, entschied sich Solidaridad, selbst eine zu gründen.
Eine Marke, die diese Baumwolle greifbar macht.
Etwas, das Menschen tragen können. Etwas, das beweist, dass ein anderer Weg möglich ist.
Die Wahl eines Namens
Kuyichi, ein Wort aus dem Quechua, der Sprache der Inka, bezeichnet den Gott des Regenbogens.
Einem alten Mythos zufolge verloren die Uros, bekannt für ihre Webkunst, alle Farben in ihrer Welt. Durch Konflikte verblasste alles.
Erst durch das Streben nach dem Guten, nach dem Positiven, konnten sie die Farben zurückbringen. Kuyichi ermöglichte es ihnen, wieder Farbe in die Welt zu weben.
Diese Idee blieb.
Der Glaube daran, dass das, was wir schaffen, der Welt etwas zurückgeben sollte.